Draßburg

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Geschichte

Wappen der Gemeinde Draßburg, Österreich

Der Ort Draßburg war bereits seit dem Mittelalter auf zwei Grundherrschaften aufgeteilt, wobei der kleinere Teil (etwa ein Drittel des Ortes), der seit 1430 nachweislich eine Zugehörung der Grafschaft Forchtenstein darstellte, als Obergut bezeichnet wurde.

Der größere Teil des Ortes (etwa zwei Drittel) stellte das eine Kleinherrschaft bildende Untergut dar. Obergut und Untergut bildeten lange selbständige Gemeinden und wuchsen erst im Verlauf des 19. Jhdt. allmählich zu einer Gemeinde zusammen.

Der im linken unteren Feld des Schildes dargestellte Greif ist der Urform des Esterházy-Familienwappens entnommen. Mit der Grafschaft Forchtenstein war auch Draßburg-Obergut 1622 bzw. 1626 an die Familie Esterházy gekommen und blieb bis zum Ende der grundherrschaftlichen Periode (1848) im Besitz dieser Familie.

Das im rechten unteren Feld des Schildes dargestellte Hirschgeweih mit dem zwischen den Geweihstangen befindlichen Kreuz ist der Urform des Zichy-Familienwappens entnommen. Die Familie Zichy war von 1672 bis 1715 und von 1795 bis 1848 Grundherr von Draßburg-Untergut.

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