Christa Steinbach

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Kurzbiographie

Gräfin Christa Esterházy (geb. Steinbach) (1928-)

Gräfin Christa Esterházy de Galantha (geb. Steinbach) wurde am 23. Januar 1928 in Wien geboren. Die Witwe und vierfache Mutter kam 1975 zur Katholischen Frauenbewegung Österreichs. An der Seite von Prof. Herta Pammer, der Pionierin der kirchlichen Entwicklungsförderung und langjährigen Vorsitzenden der kfbö, wurde sie bald selbst eine Expertin. Sie managte nicht nur die Aktion Familienfasttag zur Unterstützung von Frauenförderungsprojekten in Asien und Lateinamerika, sondern wirkte jahrelang in einer Arbeitsgruppe für Laos, Vietnam und Kambodscha der CICE, einer Dachorganisation von katholischen Hilfswerken. Ihre fachliche Kompetenz nützte auch die UNO, die sie nach Kambodscha entsandte, um dort die ersten freien Wahlen vorzubereiten. Von 1989 bis 1997 war Christa Esterházy Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ) und setzte sich für ein zeitgemäßes österreichisches Entwickungsförderungsgesetz ein.

Wichtige Anliegen sind ihr bis heute Frauenbildung und Frauenpolitik. So gestaltete sie jahrelang die Quartalsschrift für Führungskräfte der kfbö und nahm als österreichische Delegierte an der Frauenkonferenz in Peking tsowie zahlreichen anderen internationalen Frauenbegegnungen teil, die sie stets zum Knüpfen von neuen Kontakten und zum Aufbau von Frauennetzwerken nützte.

Große Verdienste erwarb sie sich auch auf dem Gebiet der Ökumene. Sie engagierte sich in der Arbeitsgemeinschaft Ökumenisches Forum christlicher Frauen und wurde dessen Vertreterin im Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich.

Sie war mit Graf Pál Mihaly Ludwig Eduard Daniel Joseph Antonius Ignatius Esterházy de Galántha verheiratet. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:

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